Donnerstag, 7. März 2019

Nun habe ich es doch getan

Mein kleiner Schwede hat ein upgrade bekommen zum 8-Schäfter.
Bitte fragt mich nicht,ob und wann ich mal schlafe, ich habe es vergessen! Es ist aber momentan auch mal wieder an allen Ecken was anderes. Ich glaube gar, der Frühling liegt in der Luft! 🌷


Warum nun doch? Er war doch, so wie er war, ganz in Ordnung? Nun, ich habe in zwischen 2 nagelneue Ashford Webrahmen, mit denen ich innerhalb einer halben Stunde (!) eine Kette schären, die Litzen stechen und dank Malizes Hammer-Tip mit dem Feustel auch ganz alleine bäumen kann. 
Da kann der kleine Schwede nicht mehr mithalten 😯 Aber ausgedient hat er damit auf gar keinen Fall! 
Es gibt das diesen einen wunderschönen Regenbogenschal, der in der Webgruppe aufgetaucht ist und den ich (auch) bei Maliz schon gesehen habe. Und da ist mir wieder eingefallen, dass er mir damals beim ersten mal blog lesen schon so gut gefiel, ich aber maximal nur 4 Schäfte habe, also habe ich ihn erstmal seufzend nur bestaunt. 

Nur wegen diesem Schal habe ich natürlich nicht umgerüstet, aber 4 Schäfte kamen mir nicht so recht in den Sinn. 

Ursprünglich wollte ich das gleiche Prinzip wie beim Lervad nehmen, mit diesen Hebelchen und hatte auch schon so angefangen und bin sogar fast fertig geworden damit, aber der Rahmen ist grade mal halb so breit, wie der Lervad, die Hebel sehr viel kürzer und brauchen damit viel mehr Kraft! Außerdem sitzen die kleinen Häkchen nicht gut und es hakelt ganz schön, wenn ich die Stäbe zum Schafthalten darunter klemmen will. Ich war aber auch nicht gerade sehr geduldig beim feinjsutieren. Ich sag mal so: es hat einfach nicht gepasst! 😏


Und wenns mir irgendwo im Gehirn klemmt, gehe ich bei Maliz stöbern! 😂 Das hilft immer und bringt unbewusst Hilfe. Eine Lösung, wie bei Victoria kam übrigens gar nicht infrage, das baut für diesen Winzling einfach zu hoch auf und braucht zu viele Teile, die genau passen müssen. Also relativ platzsparend. Gut, dass ich da schonmal was vorbereitet hatte. 😉 Ich bin tatsächlich schon sehr weit gewesen mit meinem Anbau. Das Gute an der ganzen Geschichte, es ist genau das: ein Aufbau, der mit grade mal 2 Schrauben fixiert ist. Und das reicht auch vollkommen. Die Stützen sitzen auf dem Rahmen auf und die Platte auf dem Holm. Alles ist "nur" verschraubt, kein Leim, so dass ich alles wieder auseinander nehmen kann, wenn es nicht passt, oder funktioniert. Und das war auch gut so.

Als ich meine Victoria heim geholt habe, hatte ich auch bei Maliz geschaut, zuletzt, weil ich sehen wollte, wie eine Victoria  mit 8 Schäften aussieht... Aber das umzurüsten braucht etwas mehr als nur 2 Holzklötze. Aber total interessant!
Und da war noch ein Bild von einem Webstuhl, mit Handhebeln... moment mal. Gibts da kein besseres Bild? Scrollen und lesen und blättern und Bilder gucken. jaa, das schaut doch gut aus.
Ich könnte meinen Kastenaufbau so verwenden und muss nur was anders machen mit den Schnüren. Louet hat das Prinzip bei ein paar seiner Webstühle auch, aber die basteln grade an ihrer Homepage rum, so dass man keine guten Bilder findet.

Victoria Verschnürung von oben, alles rutscht auf eine Seite, weil die Löcher in den Hebeln alle an derselben Stelle sind. Aber: oben alles offen. Wenn mir ein Faden von der Rolle rutscht, kann ich ihn leicht "reparieren"  
Was mir bei dem Finnen und auch bei Victoria nicht so gefällt, ist, dass die Schnüre sich an irgendeinder Stelle auf ihrem kürzesten Weg zusammenziehen und es aussieht, wie Gewurschtel. Louet hat das super gelöst, weil dort die Schnüre durch Bolzen auf der Höhe (oder Tiefenposition) der Umlenkrollen halten, an denen die Schnüre von den Schäften nach oben kommen. DAS gefällt mir. Alles ordentlich, die Schnüre kreuzen sich nicht und können sich also auch nicht gegeneinander aufscheuern.


alles ordentlich, die mittleren Löcher sind vom ersten Versuch mit den Stäben. Stören mich grade nicht und ich muss deshalb ja keine neue Platte zuschneiden!

Einen kleinen Denkfehler musste ich korrigieren: ich hatte den Stab in der Mitte des Klotzes vorgesehen, aber dann schleifen die Schnüre an der Kante. Also habe ich sie weiter nach oben gesetzt.


Die Handhebel sind mit der Akku-Handkreissäge gesägt und mit dem Akku-Bohrer gebohrt. Ich habe nunmal keine Werkstatt, wo ich was einspannen und alles grade halten könnte. Entsprechend ist alles etwas künstlerisch 😂 Ursprünglich wollte ich nur Unterlegscheiben zwischen die Hebel stecken. Quasi als Abstandshalter und damit das Holz unten sin nicht aufarbeitet. Ich habe dann auf Muttern gewechselt (groß genug, um über den Stab zu rutschen, ist ja kein Gewinde da) und finde die Abstände so eigentlich ganz in Ordnung. Die Handbohrerei hat nun aber den Vorteil, dass die Stange mit den Hebeln so stramm in den Löchern der Seitenklötze sitzt, dass sie nicht rausfallen kann.

Beim Testweben sind nun noch 2 Sachen aufgetaucht:
1. Die Hebel bleiben nicht unten, weil die Schnur rechts, oder links vorbei rutscht, oder eben nicht. Da kommen später noch Schlitze in das Holz, wie beim Louet.
2. Das Fach ist etwas klein und könnte etwas größer sein. Ich werde ein zweites Loch in jeden Hebel bohren, damit der Weg etwas länger wird. Eventuell kann ich dann auch das untere Loch für den Stab wieder verwenden, weil meine Schnüre sonst ja oberhalb der Platte in der Luft sind. Vielleicht passiert das aber auch nicht, weil ja dann Schlitze in den Hebeln sind. Das wird sich zeigen.

Die Hebel sind übrigens etwas lang, wenn sie nach unten gezogen sind, weshalb ich mein Anschlagblatt nicht bis ganz nach hinten schieben kann. Aber das hilft mir im Moment, die Schäfte unten zu halten 😉auch nicht schlecht!

Es ist noch ein bisschen was zu basteln, aber ich denke, wenn er fertig ist, kann ich ganz zufrieden sein 💪

Donnerstag, 28. Februar 2019

Nachholen

etwas vernachlässigt mit Neuigkeiten ist es hier, aber zwei aktive facebook-Gruppen und eine virtuelle Werkstatt, die auch mit Taten gefüttert wird lassen mich oft überlegen: wo schreibe ich es nun auf?
Manches geht nicht in dieser Gruppe, weil es gegen die Regeln verstoßen würde. Jenes nicht in der anderen, weil es nicht zum dortigen Thema passt. Google + stellt Anfang April auch die Nutzung als Informationsplattform für den privaten Gebrauch ein. Das ist eigentlich schade, denn es war für kurze Nachrichten mit ein paar Bildern eine nette Alternative zu facebook, das ja entweder geliebt, oder gefürchtet und dann ignoriert wird. Ich habe dazu eine etwas laxe Einstellung: Ich gebe an, was ich möchte, das andere sehen könnten. Was ich nicht möchte, lasse ich sein, weiß aber auch, dass nichts geheim ist. Und wer ernsthaft spionieren will, lässt sich eh von mir nicht davon abhalten. Viel Spaß dabei! Ich kann mir Freizeitgestaltung sehr viel interessanter vorstellen, als in der Schmutzwäsche von anderen zu schnüffeln. Und Geheimnisse habe ich eh keine... zumindest keine kriminellen 😎

Dann eben in der Werkstatt...
Und genau dort bediene ich mich jetzt mal 😉 Wohlgemerkt ist es MEINE Werkstatt, weshalb es auf gar keinen Fall Diebstahl ist.

Mitte Februar habe ich etwas in der Mittagspause gesehen, dass mir gefallen hat. Der Aufmacher war ein Bild mit vielen gehäkelten bunten Schnecken drauf. Sofort ist der Handarbeitsfokus angesprungen und hat mich neugierig gemacht:
Für die Nicht-facebooker:
https://www.hoerzentrum-hannover.de/haekel-schnecken/ 

14.02.2019
https://www.facebook.com/nadja.reckendrees/posts
Diese Seite hat mich gestern in der Mittagspause angeschaut und spontan habe ich darauf reagiert. Prompt habe ich zu Hause das Garn aus dem Regal geholt und eine gehäkelt. Ein Muster aus Acrylgarn, dass hier immer noch von vielen vergangenen Projekten schlummert, aber das ich so richtig nicht mehr verarbeiten mag.

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Das Häkeln ging recht flott, aber spätestens bei den Hörnern war mir klar, davon mache ich nicht sooo viele (wie ich Garn hätte). Häkeln ist wirklich nicht mein Ding. Kann man das nicht stricken? Äähm, warum nicht? Schließlich habe ich ein Schäfchen erfunden, da werde ich doch ne Schnecke hinkriegen! Gut, dass ich ein Muster gehäkelt habe!

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Kopf und Schneckenhaus sind "nur" eine Kugel, der Körper ein Schlauch, sollte fix zu machen sein.
Als Kugelvorlage habe ich mir Die Weihnachtskugel von Schachermayr hergenommen. So richtig ist das nicht soo kugelig geworden, wie ich wollte, also habe ich es ein bisschen abgewandelt. Die Zunahmen sind nun spiralig, die Abnahmen auch. Der Schlauch unten dran ist mit der gleichen Maschenzahl zu schmal, also habe ich ihn ein bisschen verbreitert. Und das Sschneckenhaus ist nochmal ne Kugel, halt etwas größer.

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Ein 4-M-Icord für die Hörner mit Knubbels ... und ich habe für das Erfinden der Schnecke inclusive stricken so lange gebraucht, um eine Schnecke zu häkeln. Ich habe mich großteils an der Häkelanleitung orientiert, was sehr hilfreich war. Noch ein bisschen Kosmetik an ein-zwei Stellen und dann finde ich sie fast genauso hübsch, wie die gehäkelte.

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Ich möchte das Häkeln auf keinen Fall madig machen! Es liegt mir einfach nicht. Gehäkeltes ist bei mir immer sehr fest (hier ausnahmsweise mal nicht), es braucht ein Haufen Garn (wäre jetzt grade nicht das Problem, es ist reichlich da), aber ich muss dauernd hinschauen, wo ich mit der Nadel reinstechen muss.
Ich werde mal fragen, ob Strickschnecken auch in Ordnung sind. Vielleicht gibt es ja noch mehr Häkelmuffel und Strickjunkies... Dann schreibe ich die Anleitung nochmal sauber auf zum Nacharbeiten.
Ich finde die Idee der Klinik, den Kindern noch etwas mehr mitzugeben so toll!

Inzwischen habe ich die Anleitung fertig und habe auch schon eine Schnecke danach gearbeitet. Man kann sie unter dem Link unten finden. Ich fürchte nur, es setzt einen One Drive account voraus. Falls das mit dem Runterladen nicht klappt, bitte eine email an mich, ich schicke die Datei dann zu.

Anleitung Strickschnecke

Inzwischen habe ich je eine gehäkelte und eine gestrickte Schnecke, einmal aus Acrlgarn (das ja so reichlich hier rumliegt) und einmal aus Baumwollgarn. Der Wunsch nach Baumwolle war begründet, dass es schön weich sein sollte. Nun auch Acrylgarn ist nicht hart und unanagenehm, wenn man es richtig verarbeitet. Ich finde beide Versionen kuschelig und nett. Mal schauen, was das Krankenhaus sagt, wenn ich es endlich schaffe, die Muster hinzuschicken 😇

23.02.2019
ich habe festgestellt, dass ich zu meinem schwarz-grauen Pullover im Hahnentrittmuster nichts habe, dass mir das Genick wärmt und sich nicht mit dem Muster des Pullovers beißt!
Bild könnte enthalten: Personen, die stehen

ich bin grad ein bisschen begeistert. Ich habe diesen Pullover, den ich so mag, aber kaum anziehe, weil mein Genick dann immer kalt ist. Durch sein Muster ist eine Schalauswahl nicht ganz einfach :( Heute zwischen Tür und Angel habe ich endlich 2 Garne gefunden, die wunderbar zusammenpassen. Das schwarz ist gekaufte Wolle aus einer Webereiauflösung das grau selbst gesponnen aus lauter gutem Zeuch aus meiner Anfangspinnzeit: Angora, Mohair, BFL, Sojaseide. OK, alles gekaufte Fasern, aber sie waren nunmal da und wollten zusammengemischt werden. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden! 💖

Kette 2m auf einem 40cm breiten Rahmen. Zum Endlosschal gemacht, einfach durch übereinander legen und die oberen und unteren Fäden miteinander zu Fransen verdreht. Weil die farblich aber genau gegenüber liegen, habe ich sie auch nochmal verkreuzt. Also die linken beiden schwarzen Fäden von der oberen Lage mit den darunter, aber rechts daneben liegenden grauen Fäden geschnappt. Und weil das schwarz etwas empfindlich ist, dann nochmal je einen schwarzen und grauen Faden kombiniert.

Yess, neues Lieblingteil und endlich kann ich den Pullover wieder anziehen 😍😘

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je 2 Fäden von oben und 2 von unten, noch mal geteilt und miteinander verbandelt. Keine Naht an dem Teil 


24.02.2019
Am Sonntag war Schafschur beim Schäfer um die Ecke...

♪... let us fly to the moon and back...♫

Wenn der Tag schon mit einem Lied im Kopf anfängt (wahrscheinlich weil es früh um 6 war und der Mond sehr hell ins Zimmer geschienen hat), kann er eigentlich nur gut werden 😉

Schafschur bei "meinem" Schäfer um die Ecke. 24 Schafe, 24 Säcke Wolle hab ich weggeschleppt. Besser gesagt, abtransportieren lassen. "Ja nicht die Schafsäcke ins Auto!" Dafür schnallt Schatzi auch schon mal den Hänger an und hilft beim Aufladen 😏

Jeder Sack ist mit der Schafnummer beschriftet, von der das Vlies drinnen steckt.

Weil es dann doch noch schön geworden ist, hab ich mich gleich mal mit 3 Säcken ans Sortieren gemacht. Kein Tisch, macht nix, der Hänger mit den vollen Säcken, eine Plane drauf und gut. Die Vliese sind nicht im Ganzen. Macht auch nix. Die Wolle kommt so, wie sie ist, in die Spinnerei. Die Nummern habe ich mir aufgeschrieben, weil ich mir von jedem was vom Vlies da behalte. Es wird der normalen Handverarbeitung unterzogen und ein Strang Probe gesponnen. Damit wir endlich mal wissen, wie die Wolle so ist, hier vor der Haustür... Die letzte Schur vor dieser war 2017, Ende Dezember. Die Wolle hat also gute 2 Monate mehr Zeit gehabt, zu wachsen.

Um den Tag noch zu toppen, sollte ich nach der Schur noch bei der Schäfermama vorbeikommen. Sie will nun doch ihre Strickmaschine mit allem Zubehör abgeben 😲 Morgen kann ich sie abholen 😄 Perfekter Tag! 💝 Und ich fühl mich grad, als wenn ich auf den Mond fliegen könnte ... 🚀

 — 😇super.

Bild könnte enthalten: im Freien Bild könnte enthalten: im Freien und Natur
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25.02.2019
Ich habe tierischen Muskelkater, durch das einseitige Bücken und Säcke befüllen. Er hat bis Mittwoch angehalten, aber nicht meinen Elan gedämpft...

♪... I got you, babe!... ♫

😲 eine Strickmaschine, mit Doppelbett, und Formstricker, zum Musterstricken á la Fair Isle, für rechts-links Bündchen und auch für Lochmuster... und wenn ich es irgendwann mal raushabe, wohl auch zum Rundstricken!

Da hat das Staunen erstmal kein Ende.

Am Montag habe ich sie abgeholt und weil ich sturmfrei hatte, konnte ich mich in aller Ruhe damit beschäftigen.

Erstmal alle Kartons ausladen, aufstellen und reinschauen, was was ist. Ohne es gleich auszupacken und ein heilloses Durcheinander zu veranstalten. Ich denke, das war eine gute Entscheidung 😉
Mir war ein bissel bang, denn als Karin mir ihre beiden Maschinen gezeigt und losgestrickt hat, sind mir fast die Augen aus dem Kopf gefallen. Aber die Anleitung und überhaupt alle Anleitungen für das gesamte Zubehör sind vorhanden und sehr gut und einfach beschrieben, so dass ich mich gut da durch arbeiten kann *puh *stirnwisch.
Am Ende war ich überrascht, dass ich nach ein paar einfachen Handgriffen schon losstricken können sollte.
Inzwischen kann ich immerhin gradeaus stricken 🤪
Einfaches, doppelt gelegtes Bündchen, elastisches Rippenbündchen und gestern ein Bündchen mit Zackenrand. Ob ich das allerdings noch einmal mit dem Lochschlitten mache, weiß ich nicht so recht. Es ging nicht so flüssig, wie der normale Schlitten (Ich bin aber auch noch ein bisschen zögerlich!). Einige Maschen hat es nicht auf die andere Nadel gehoben, so dass ich nachhelfen musste und habe dabei prompt eine übersehen...
Auf jeden Fall ist es sehr spannend! 

Keine Fotobeschreibung verfügbar. Keine Fotobeschreibung verfügbar. Bild könnte enthalten: Tisch und Innenbereich
Ausladen, reinschauen und feststellen, dass der Tisch ohne Stützen wahrscheinlich nicht halten wird. Also fix die Beine gesucht und wieder angeschraubt
Keine Fotobeschreibung verfügbar. Keine Fotobeschreibung verfügbar. Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Der Formsricker, das Doppelbett und reichlich Lochkarten für Lochmuster und mehrfarbige Muster (Soweit ich weiß)
Keine Fotobeschreibung verfügbar. Keine Fotobeschreibung verfügbar. Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Folie, um Schnittmuster aufzuzeichnen, ein Wendekamm (habe ich auf dem beiliegenden Zettel gelesen) und ein Abkettschlitten.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Es war schon dunkel, als ich heimkam, das Licht im Zimmer ist eher wuschibubu, aber nach nur einer halben Stunde war ich überrascht, schon fertig zum Stricken!

Keine Fotobeschreibung verfügbar. 
gleich am ersten Abend habe ich DAS noch geschafft: ein Bündchen glatt rechts vorne und hinten, umgeschlagen und mit angestrickt.

Bild könnte enthalten: Streifen Keine Fotobeschreibung verfügbar.
Gestern dann das elastische Rippenbündchen und das Picotbündchen... und dort sieht man auch, dass ich eine Masche verloren habe...

Die verschiedenen Versuche, die nix geworden sind, habe ich mal unter den Tisch fallen lassen, aber so sind sie nun mal nicht von allein von der Maschine gehüpft! Es macht Spaß und es ist spannend zu sehen, wie das Strickstück wächst...

Mittwoch, 30. Januar 2019

Bunte Vielfalt, so interessant

Ich kann mich grad nicht entscheiden, was mir am meisten Spaß macht...
Wolle spinnen von Hans Günter Bretthauer, die ich versucht habe mit Farbe zu versehen, Socken stricken aus Wolle, die mit Mohairfastern gemsicht ist, um sie stabiler zu machen oder eine Sofadecke weben.
Also mache ich jeden Tag von allem ein bisschen. Das zeigt zwar keine großen Fortschritte, aber ich habe dreierlei Spaß 😄

Die Wolle von Hans Günter ist Shropshire und ich dachte Anfangs, sie will keine Farbe von Mutter Natur annehmen. Aber am Ende habe ich es mit Indigo geschafft und festgestellt: auch die anderen Farben haben ein bissel was zurückgelassen. Gemischt kardiert, dass es schön bunt wird... und nun denke ich, es ist recht dunkel.

 

Also habe ich gestern ne neue Rolle gemischt, die vorrangig weiß bleibt, und wo ich ein paar bunte Fasern untergemischt habe, um einen Tweed-Effekt zu bekommen. Nun spinne ich aber erstmal das fertig, was ich noch in dunkel habe, dann das helle...

 

Die Socken habe ich angefangen, weil ich die, die ich aus Gesche gestrickt habe unbedingt nochmal von oben nach unten stricken wollte. Da lag noch ein Garn, das schon länger auf Socken gewartet hat. Damit wollte ich zweierlei testen: färbt Blauholz so gemischt immer noch lila? Und bringen die Mohairfasern wirklich was in Sachen Haltbarkeit? Beim Färben bin ich inzwischen relativ sicher, dass ich nicht mit dunklen Füßen abends aus den Socken steige. Es färbt beim Stricken fast gar nicht Die untergemischten Mohairfasern sind übrigens nicht mit dem zu vergleichen, was man üblicherweise als Mohairwolle im Laden kaufen kann, sondern sehr gatte, lange Fasern, die schon einen recht stabilen Eindruck machen.
Socken von Gesche, ein Schaf, das auf dem Hof Ebeling wohnt und eine wirklich "nette" Wolle hat. Wo es weiß ist, richtig  kuschelig, da wo schwarze Haare mit drin sind, eher robust. In der Mischung alles zusammen ein Garn, dass nicht kratzt und sich trotzdem nicht gleich auflöst, wenn man es mal scharf anschaut. Im Moment sind es noch Bettsocken, weil noch nicht gewaschen. Und gewaschen sind sie noch nicht, weil die Fäden noch nicht verstochen sind 😂 Aber angenehm warme Füße hat man damit! 😍
Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen
wartet schon länger auf seinen Einsatz:
selber gefärbt und mit Mohairfasern gemischt
Inzwischen hatte ich noch einen Spleen, um die Ferse, Sohle und Spitze noch nen Tick stabiler zu machen. Ich stricke diesen Bereich einfach doppelt. Und zwar nicht mit zwei getrennten Lagen, sondern mit einer Masche oben und unten, fest miteinander verbunden als doppelt dickes Gestrick, genannt Double face. Ich habe ein bisschen gebraucht, um mich reinzufinden, aber inzwischen habe ich den Dreh raus und es ist eigentlich ganz einfach. 😉
das gleiche Muster, wie bei den Gesche Socken, aber aus der anderen Richtung gestrickt, Fersenwand habe ich schonmal ohne Probleme hinbekommen
Die Fersenrundung schaut auch gar nicht so schlecht aus. Ich bin selber erstaunt 😎


Ferse fertig, schaut etwas schmal aus. Das wird wieder breiter...










Sofadecke wollte ich schon lange eine aus reiner Wolle. Im Laden sind sie immer sehr teuer (zu Recht!) und immer wieder denke ich, dass ich so viel Geld nicht für etwas ausgeben will, dass ich garantiert auch selber machen kann. Also bleibt die Decke meist dort 😵 Aber nun ist mir letztes Jahr fertig gesponnene Pommernwolle zugelaufen. Kuschelig ist sie nicht... aber der Schal, den ich daraus gemacht habe, ist sehr schön locker gefallen und hatte einen angenehmen Wärmeeffekt. Das will ich auf dem Sofa auch haben. Umso mehr, als meine Katze scheinbar Chemiefasern bevorzugt und an Wolle irgendwie so gar kein Interesse hat. Da mein Rahmen nur 60cm breit ist, habe ich beschlossen 2 Schals zu weben, die dann zusammengenäht werden. Einen habe ich am Wochenende schon fertig geschafft und den zweiten aufgezogen... da webe ich grad noch dran, ist aber auch schon über die Hälfte fertig.

2m lang und ein bissel was über 50cm breit. Durch das Muster konnte ich nicht die volle Webbreite nutzen. Aber ich kann den zweiten und dritten Schal ohne Musterunterbrechung ansetzen und festnähen. Hoffentlich auch ohne eine sichtbare Naht😉
Ich mag die Vielfältigkeit dieses Musters. Es ist so einfach und schaut so raffiniert aus. Immer wieder mit einem
dreidimensionalen Effekt